Ukraine 2000 - das Ereignis für die über 16jährigen!!!
Ukraine? Ist das ein Land? Oder war das nicht ein so ein Gebirge in Russland? So oder so ähnlich reagierten Jugendliche aus Weinstadt und Ditzingen, als sie
erfuhren, dass ihre Jugendarbeit dort einen Einsatz machen will.
Etwa 25 Leute wagten es und dank Landkarten, Reiseführern, Russlanddeutschen und vielen Gebeten fuhren wir am Samstag, 19.8 Richtung Kiew (Ditzingen und Slaviansk (Weinstadt) los.
Mit einem Tag Zwischenstop in Auschwitz kamen wir am Dienstag morgen in Kiew und am Abend in Slaviansk glücklich aber müde an.
Die nächsten 12 Tage waren anstrengend, aber sehr gut.
Wir waren auf einem Jugendcamp, auf mehreren Evangelisationen, in Kinderheimen, bei Suppenküchen-Projekten, in Royal Rangerarbeiten und renovierten drei Tage lang ein Zimmer in einem Kinderheim. Wir merkten sehr stark die Gebete aus Deutschland und so kamen wir an unsere Grenzen, wurden aber von Gott über sie hinaus geführt.
Wir durften überall ein Segen sein, aber Gott belohnte uns hundertfach. Wir durften merken, dass uns Gott in diesen 12 Tagen sehr stark segnete. Es war beeindruckend zu sehen, wie Gott an jedem von uns arbeitete.
Gott führte uns in ein viel tieferes Gebetsleben. Er beschenkte uns sehr stark mit der Gegenwart seines Heiligen Geistes und dieser tat sein Bestes um uns zu ermutigen und aufzubauen. In einem Land wie der
Ukraine, über dem sehr viel Dunkelheit, Hoffnungslosigkeit und Depression ist, lässt Gott seinen Heiligen Geist besonderst stark ruhen.
Wir wurden für alles belohnt, als wir in die Augen der Straßenkinder geschaut haben, die schon errettet waren. Dieses Leuchten und Glück kann nur Gott wieder in so einem verpfuschten Leben herstellen.
Hier durften wir sehen, wie Gott anfängt, dieses Land zu verändern und wir alle sind der Überzeugung, dass es sich lohnt, dass wir unseren kleinen Teil dazu beitragen! Alles in allem sind wir Gott sehr dankbar, dass er uns so stark gebraucht hat und wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass, wenn er es mit uns machen kann, dann kann er es wirklich mit jedem machen, der bereit ist, drei Wochen für Gott zu opfern.
In Erwartung auf das nächste Jahr - eure Ukrainer