ROYAL RANGERS · Stamm 112 Weinstadt

Berichte von Aktionen
Pfadfinder Sommercamp 2002 in Ellwangen

aufnäher des camps
Die Vorgeschichte
Um die Weihnachtszeit herum ist es immer ganz gut, wenn man mal mit dem Planen so richtig loslegt - dann wenn alle an den ersten Schnee denken und die Weihnachtsplätzchen daheim duften, macht man sich bei den Pfadfindern Gedanken um die Sommerferien. Tja auf einmal war da der Gedanke: "Für 2002 können wir doch ein kleines, beschauliches Camp machen - aber wir laden Kinder aus Weinstadt ein, die noch keine Rangers sind". Das war doch neu, denn wie viele werden dafür Interesse habe? Werden genügend Mitarbeiter dabei sein können? Bekommen alle den Urlaub termingerecht? Aber wir haben nach 1. Petr. 5,7 gehandelt.

Das Warten
Die Kinder aus dem Stamm haben sich schon angemeldet gehabt. Der Jugendreferent der Stadt hat unser Angebot gerne angenommen - die Ausgabe des "Sommerferienprogramms" lässt jedoch noch auf sich warten. Was machen wir, wenn sich hundert neue Kinder für das Camp interessieren? Schließlich war die Mitarbeitermannschaft komplett. Neben einem gut gerüsteten Leiterteam hatten wir für 6 Teams Mitarbeiter erbeten und erhalten (Lukas 10,2). Zwei Wochen vor dem Camp hatte dann auch der Campleiter die Zusage bekommen, dass der Urlaub genehmigt wird (Hosea 14,10). Endlich kam das Ferienprogramm heraus und innerhalb von wenigen Tagen haben sich 9 Kinder für das Camp angemeldet. Eine Aufteilung konnte schnell erfolgen und dann ging's los:

Der Start
auf dem campBereits in der Vorwoche zum Camp war sehr viel Luftfeuchtigkeit vorhanden, so dass wir uns um die Beschaffenheit des Platzes sorgten (ist denn der Platz gemäht - können die Fahrzeuge aufs Gelände - kann alles gebaut werden). Eltern fragten nach einem Notprogramm ... Was blieb uns also anderes übrig, als vor allen Dingen um ein sonniges Wetter zu beten (Lukas 8,25). Da wir auch einige Mitarbeiter dabei hatten, die das erst Mal mit so einem Camp und Leitungsfunktionen konfrontiert waren, hatten wir neben dem Campaufbau auch noch die eine oder andere Lehreinheit, damit dann auf dem Camp alle Hand in Hand arbeiten. Bis zur Ankunft der Teilnehmer sind dann auch Versammlungs- und Proviantzelt, Wasch- und Appellplatz, Donnerbalken und Duschturm gestanden.
Gleich am ersten Abend konnte das komplett aufgebaute Camp dann eröffnet werden. Die Teamplätze waren sehr schnell aufgebaut. Ach ja: nachdem wir einen regnerischen Abend hatten, war Sonnenschein angesagt.

Das Camp
Um alles Geschehen aufzuzählen, braucht es mehr als diesen Bericht: kurz also ein paar Erinnerungs-Highlights. Wer mehr zu den Themen wissen will, fragt einfach einen, der dabei war. Leckere Heuschrecken an der Beduinenbar des Lamateams. Nächtliche Besucher, die schon vor Mitternacht wieder zur Mutti mussten. Davids Rettung beim Atomspiel: "Jesus ist immer dabei!". Nach 2 Tagen Bau beim Workshop: Ein tragfähiges Kothenboot. Überraschende Weiten auf dem Kletterhochseil über die Schlucht. Harter Wettstreit auf einem Bein. *Überragende Olympiadenergebnisse. Fast wie bei der Dönerbar: Anstehen für das letzte Fladenbrot.

Der Höhepunkt
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass wir mit dem Wetter Bewahrung erlebt haben? Für den Abend mit dem Ratslagerfeuer war der schwerste Niederschlag angekündigt. Dabei hatten wir einen wunderschönen Platz ausfindig gemacht. Die ganze Nacht konnten wir den klaren Sternenhimmel genießen. Da sich der Steinbruch im Naturschutzgebiet befand, hatten wir keine Erlaubnis für ein großes offenes Feuer bekommen - also richteten wir uns mit Fackelschein für diesen Abend ein und teilten den Abend in zwei Orte ein. Im Steinbruch sprach die Sünde zu uns und am inzwischen vorbereiteten großen Lagerfeuer im Camp feierten wir gemeinsam das Mahl des Herrn. Viele haben den Weg mit Jesus begonnen und fast alle ließen für sich beten und neu für das Leben mit unserem Herrn ausrichten.

Die Besetzung
Eine kurze Übersicht zu den Mitarbeitern an dieser Stelle. Für allen Einsatz Danke: Teamleitung (Teamnamen sind jeweils Kamelsorten, passend zum Beduinencamp und Matthäus 19, 24): Angela Schmid (Alpaka) - Susanne Rosche (Dromedare) - Lisa Bauer (Guanako) - Alexander Schneider (Lama) - Andreas Geiger (Trampeltiere) - David (Viakunga). Für die gute Verpflegung zuständig waren Mirjam Stieb (Proviantwart) und Andrea Sack (Provianthelfer). Die Leitung bestand aus Helmut Sack (Campleiter), Andreas Fetzer (Campwart) und Ralf Kunert (Camphelfer)

Helmut Sack
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