
Sommercamp in
Bärenbach 2003

Das Pfadfinder-Sommer - Camp der
Royal Rangers startete am
26.07.03 offiziell mit gesattelten
Fahrrädern am CZW. Zu diesem
Zeitpunkt hatten sich die Leiter
bereits an den Vortagen um den
Aufbau von Fahnenmast, Jurten
und Waschplätze gekümmert. Mit
ausreichend Proviant ausgestattet
ging es los für einen Fahrradhajk
durch Städte, Wälder und Berge
mit dem Gepäck für eine Nacht.
Bei dieser Radtour hatte viele
Teams erlebt, dass es noch hilfsbereite
Menschen gibt.
Am nächsten Tag ging es dann
früh los zum Camplatz in Bärenbach
(gehört zu Salach bei Göppingen
im Filstal) und bis 9 Uhr
kamen dann schließlich alle Teams
an. Es folgte eine kurze Begrüßung
und Einweisung und dann konnte
es losgehen mit dem Aufbauen
der Teamplätze. Ab und zu wurden
wir von etwas Regen überrascht,
aber abgesehen von diesem Tag
schenkte uns unser Daddy im Himmel
sonnenreiche Tage.
Jedes
Camp der Royal Rangers wird von
einem Campleiter und einem
Campwart geleitet, in diesem Jahr
waren das Alexander Schneider
und Angela Schmid, die als
bewährte Leiter diese verantwortungsvolle
Aufgabe gemeinsam
mit einem großen Mitarbeiterstab übernommen haben. Am ersten
Abend wurde dann das Camp
eröffnet, nachdem alle Zelte und
auch die Einrichtung (Tisch, Kochfeld
und Werkzeugbereich)
fertiggestellt
waren. Nun sollten die
Camptage beginnen,
die nach einem kräftigenden
Frühstück für
den Körper auch eine
geistliche Stärkung
mitgab, die durch die
Andacht im Anschluss
an den morgendlichen Appell initiiert
wurde.
Neben viel Singen und
Spielen war der Tagesablauf mit
unterschiedlichen Angeboten angefüllt.
Dieses Mal konnte man Frotteetiere,
Rhythmus- instrumente,
Perlentiere oder Einbände für die
Bibel basteln. Essen aus der Schöpfung
mit Kräutern zubereiten und
sogar Heuschrecken standen auf
dem Programm. Insgesamt gab es
da viel zu erleben.
Ein Höhepunkt war am Mittwoch
ein Ausflug in die Zivilisation mit
dem Fahrrad. Zunächst war über
die Aussicht auf Burgruine Staufeneck
zu staunen und im Örtchen
Salach gab es eine Informations-Rallye. Nach einen wohlverdienten
Picknick ging es ins Freibad, um
auch wieder einmal sauber zu sein
- doch das änderte sich schnell
wieder, denn spätestens beim
Abendessen kochen Stank man
wieder nach Feuerrauch - Gab es
heute nicht Spagetti Carbonara
oder war es der russische Hackfleisch-Topf? Auf jeden Fall mit "Gürken" - wie unser Campleiter zu
bemerken pflegte.
Beim obligatorischen
Pfadfinder-Lagerfeuer hatte
jeder Abend ein buntes Programm,
an dem auch hier und da
die Gäste aus dem Ort teilgenommen
haben. Wir hatten Besuch
von der örtlichen Pfadfinderschaft
St. Georg und dem Jugendgemeinderat
- aber auch unsere
guten Freunde aus Bärenbach, die
das Camp erst möglich gemacht
haben, kamen zu Besuch. dem Abendprogramm wurde in
einzelnen Spielszene die Geschichte
Samuels erzählt, mit einer herausragenden
Tempelkulisse.
Schließlich war der letzte Camptag
gekommen und nach einem heißen
Abbau fuhren wir mit dem Fahrrad
nicht mehr über die Berge zurück
sondern nur bis nach Plochingen,
um von dort aus mit der S-Bahn
nach Hause zu gelangen (Danke
Campleiter). Wie immer endete das
Camp mit der Übergabe der
Camp-Patches und der Säuberung
von "Schwarzware" (Zeltmaterial)
und den Teamkisten. Als das
geschafft war verabschiedeten
wir uns in Vorfreude auf das nächste
Jahr und hoffen, dass das
nächste Camp
uns genau so
viel Freude
bringen wird.
Pfadfinder 2003 - Tina Geiger